Kandidaten



Mehmet Akca46 Jahre, verheiratet, 2 Kinder
Dipl.-Ing. Vermessungswesen

Westenborn 28
59174 Kamen

SPD-Mitglied seit 2014

Politische Ämter:
Beisitzer OV Kamen-Mitte

Ehrenamt/Vereine:
Vorstand türk.-islam. Gemeinde zu Kamen e. V.

Hobbies:
Familie, Architektur im Mittelalter, Kochen, Fußball, Lesen

Zu meiner Person:

Zukunft braucht Visionen. Das habe ich in meinem Leben gelernt. Vor allem durch meinen Vater, der auf den Zechen in Gelsenkirchen, Kamen und schließlich in Bergkamen arbeitete. Er wollte Geld verdienen, um später seine Wünsche und Ziele in seinem Heimatort zu verwirklichen. Dafür brauchte es manchmal Mut, Wille und Ausdauer. Daher ist das Sprichwort „Der Wille versetzt Berge“ für mich nicht einfach nur dahingesagt.

Das habe ich auch für mich selbst umgesetzt. Zunächst beruflich als Projektingenieur mit dem Schwerpunkt Geoinformatik und später in meinen ehrenamtlichen Tätigkeiten. Die freiberufliche Tätigkeit ermöglicht es mir, mich um meinen mittlerweile pflegebedürftigen Vater zu kümmern.

Schließlich ist er mein Vorbild und ich habe ihm viel zu verdanken.

Mein Motto: Mittendrin statt nebenbei. Und nicht nur zuschauen.

In der türkischen Gemeinde Kamen bin ich seit über zwölf Jahren im Vorstand. Hier bin ich für die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit zuständig und setze mich neben der Jugendarbeit vor allem auch für das gegenseitige Verständnis und Toleranz der Kulturen ein. Denn nur so gelingt ein gutes Miteinander in unserer Gesellschaft. Der Weg führte mich dann in den Integrationsrat, wo schließlich der enge Kontakt zur Kommunalpolitik entstand. Der Vater und seinem Engagement, die allgegenwärtige Arbeiterpartei, wichtige Persönlichkeiten wie Willy Brandt und Helmut Schmidt: Es war für mich ganz klar, dass nur die SPD in Frage kommt. Sie stehen für das Grundprinzip, das mir am wichtigsten ist: soziale Gerechtigkeit. Hier will ich mitdebattieren und mitentscheiden. Denn bereits auf kommunaler Ebene entscheidet sich, wohin Deutschland in dieser Frage treibt. Das geht uns schließlich alle etwas an.

Dass der Wille Berge versetzen kann, Leidenschaft Unfassbares möglich macht und vor allem eine starke Zusammenarbeit etwas bewegen kann, entdecke ich auch immer wieder in meiner Freizeit. Dort begeistere ich mich für die Architektur des Mittelalters. Wo auch immer ich solche Bauwerke bewundere, sehe ich vor mir, wie Menschen mit Visionen etwas oft Unmögliches wahr machten.

Ich will in meinem Stadtteil nicht nur einfach zuschauen, sondern mitten drin sein und auch über die Politik unser Miteinander mitgestalten. Damit soziale Gerechtigkeit in Kamen weiterhin eine Zukunft hat.

Das ist gut für Kamen

Zusammenhalt
Kamen hat ein buntes Miteinander. Das macht unsere Stadt besonders und lebenswert.
Den Zusammenhalt der Kamener sehen wir in der aktuellen Situation. Die Solidarität und die gegenseitige Unterstützung erleben wir tagtäglich. Die ins Leben gerufene Aktion Einkaufshilfen für Senioren und Lokalhelden, die Unterstützung der Kamener Gastronomen, sind nur zwei Beispiele. Wenn es drauf ankommt, sind die Kamener füreinander da und halten zusammen.

Toleranz
Es ist wichtig, dass wir uns gegenzeitig akzeptieren und tolerieren, wie wir sind. Ob jung oder alt, groß oder klein, arm oder reich. Gerade in Bezug auf Senioren ist Toleranz und Verständnis ein wichtiges Kriterium, da spreche ich aus eigener Erfahrung. Sie haben das Recht auch im hohen Alter Ihre Kontakte zu pflegen und weiter in Ihrem sozialen Umfeld zu leben. Durch Seniorenzentren und seniorengerechte Wohnanlagen ist das in Kamen hervorragend umgesetzt worden.

Integration
Integration ist nicht auf Knopfdruck herstellbar, sondern ein langer Prozess. In Kamen erleben wir eine gelungene Integration. Schulen und Sportvereine leisten einen wesentlichen Beitrag dazu.
Durch den Sport entstehen Kontakte, die über das reine Sporttreiben hinausgehen und zahlreiche Menschen aus unserer Gesellschaft zusammenbringen.
Wir müssen vor allem die Kinder und Jugendliche noch stärker zusammenführen, damit sie gemeinsam etwas auf die Beine stellen können. Es wäre großartig, gemeinsam an einer Idee zu arbeiten und diese dann zu realisieren.

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