Kandidaten



Denis Aschhoff41 Jahre, Patchwork, 3 Kinder
Medizinprodukteberater

Lothar-Kampmann-Straße 28a
59174 Kamen

SPD-Mitglied seit 2013

Politische Ämter:
Vorsitzender SPD-Stadtverband, Stellvertretender Schatzmeister OV Südkamen

Ehrenamt/Vereine:
Schützenverein, Feuerwehr, Knappenverein, Männerforum

Hobbies:
Radfahren, Drachenboot, Heimwerken

Zu meiner Person:

Aufgewachsen bin ich in einer Zechensiedlung. Mein Vater war als frühaufstehender Handwerker bereits weg und die Zeitung lag bei uns jeden Morgen aufgeschlagen auf dem Tisch. Schon als Jugendlicher habe ich vor der Schule den Politik- und besonders den Kommunalteil gelesen und die Themen diskutiert.

Natürlich prägt das, und alles andere als die Sozialdemokratie hat da eigentlich keine Chance. Das zeigt sich schon darin, dass ich später selbst ein altes Zechenhaus übernommen habe und quasi zu den Wurzeln zurückgekehrt bin. Aber noch mehr als das: Ich bin politisch aktiv geworden. Denn wie auch in einem alten Haus muss man anpacken, um etwas verbessern zu können.

Angefangen hat es zunächst mit den Jusos.

Nach der Ausbildung zum Versicherungskaufmann in Kamen blieb ich für einige Jahre bei der Bundeswehr mit wechselnden Dienstorten von Oldenburg über Hamm, Koblenz, bis nach München. Und danach der Beruf als Medizinprodukteberater, der mich in der Medizinbranche und Hygieneberatung weit im Ruhrgebiet und im Münsterland herumgeführt hat. Ich bin viel unterwegs. Mobilität ist dabei die Grundvoraussetzung. Gespräche und der Umgang mit Menschen ebenso. Dabei bekomme ich gerade aktuell viel von der angespannten Situation in der Corona-Krise und den Auswirkungen im medizinischen aber auch wirtschaftlichen Bereich mit. Die Folgen werden uns auch vor Ort noch eine Weile politisch beschäftigen.

Die Politik habe ich immer kritisch begleitet. In persönlichen Gesprächen und den Sozialen Medien versuchte ich immer wieder die Kritikpunkte an der lokalen Politik zu ergründen.

Irgendwann reichte das aber nicht mehr. Denn es wurde für mich schnell deutlich: Wenn man nicht selbst aktiv wird, ändert sich nichts. Und ändern musste sich aus meiner Sicht etwas. Hintergrundinformationen über politische Entscheidungen mussten und müssen besser vermittelt und erklärt werden. Politik muss generell transparenter werden. Entscheidungen schneller umgesetzt werden. Ich bin kein reiner Parteisoldat der nicht über den Tellerrand schaut, für mich zählt das große Ganze: Das Soziale, die Demokratie und die Lebensqualität vor Ort. Dafür lohnt es sich, viel Arbeit zu investieren.

Schnell kamen Ämter dazu – zuletzt als Vorsitzender der SPD in Kamen. Die lassen nicht mehr viel Zeit für anderes, wenn man den Anspruch hat, diese bestmöglich auszufüllen. Für das Radfahren und die Familie und Freunde treffen nehme ich mir einfach die Zeit. Dabei blieb das geliebte Hobby Drachenbootfahren leider auf der Strecke.

Das ist gut für Kamen

Natur und Umwelt
Wir gehen vor die Tür und haben viel Natur und Grün. Auch Dank der Renaturierung ehemaliger Abwasserkanäle können wir viele Kilometer mit dem Rad erkunden. Ein wertvolles Stück Lebensqualität für Jung und Alt.

Infrastruktur
Kamen hat verkehrstechnisch eine optimale Anbindung. Wir haben die Innenstadt saniert, in allen Stadtteilen ist in den letzten Jahren viel getan worden für eine Optimierung der Infrastruktur. Hier ist planungstechnisch für die Zukunft noch viel zu tun, nicht zuletzt mit einigen Großprojekten, die uns mit der Hochstraße, dem Nordring oder auch der Südkamener Spange beschäftigen werden.

Klimaschutz und Umwelt
Wirtschaft, Infrastruktur und Verkehr mit den immer dringlicheren globalen Themen des Klimaschutzes und der Umweltbelange unter einen Hut zu bekommen, das wird die große Aufgabe der Zukunft sein. Denn wir werden auch vor unserer Haustür die Folgen des Klimawandels zu spüren bekommen.

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