Kandidaten



Carina Feige38 Jahre, verheiratet
Sozialarbeiterin

Südfeld 58
59174 Kamen

SPD-Mitglied seit 2009

Politische Ämter:
stellv. Vorsitzende Stadtverband Kamen, Geschäftsführerin AsF

Ehrenamt/Vereine:
AWO OV Heeren-Werve, Bürger für Bürger, Arbeiter-Samariter-Bund, Siedlerbund Südfeld

Hobbies:
Handarbeiten (Nähen, Stricken, Häkeln), Spazierengehen mit dem Hund, Fotografie

Zu meiner Person:

Manchmal sind die Wege im Leben nicht schnurgerade und führen doch genau ans Ziel. So habe ich es erlebt und bin sehr froh, dass es nicht anders war. Direkt nach dem Abitur habe ich eine Ausbildung als Friseurin begonnen. Ich wollte eigentlich Maskenbildnerin werden, vielleicht an einem Theater mit berühmten Schauspielern arbeiten. Es kam dann aber ganz anders. Die Ausbildung war nicht das Richtige für mich. Über ein Freiwilliges Soziales Jahr hat mich die Arbeit mit Menschen mit einem Handicap und einer Benachteiligung restlos in ihren Bann gezogen. Es folgte das Studium in Essen und die Arbeit mit wohnungslosen Jugendlichen. Jetzt bin ich mit Herz und Seele Sozialarbeiterin und kann mir nichts anderes mehr vorstellen. Ich arbeite nun als stellvertretende Leiterin einer Einrichtung der Arbeiterwohlfahrt für Menschen mit psychischen Erkrankungen.

Das Studium führte mich auch an die Politik heran. Studentenvertretungen, Studierendenparlament: Hier bin ich politisch mit der Sozialdemokratie groß geworden. Ganz klar, dass ich an diesem Punkt auch Mitglied der SPD geworden bin. Denn hier findet sich für mich wieder, was mich auch beruflich motiviert und zu meinen grundsätzlichen Überzeugungen gehört: Soziales Engagement und der Einsatz für andere, die unsere Hilfe benötigen. Wir müssen auch die „kleinen Leute“ im Blick behalten, die Probleme bei der Wohnungssuche, mit dem Arbeitslosengeld oder dem Mindestlohn. Dafür engagiere ich mich auch ehrenamtlich im AWO-Ortsverein, im Verein „Bürger für Bürger“, im Siedlerbund Südfeld oder im Arbeiter-Samariter-Bund.

Ich will nicht nur dicht dran an den Bürgern sein – ich gehöre dazu. Deshalb ist es wichtig, Politik verständlich zu vermitteln und im Gespräch zu bleiben. Politik bedeutet für mich, Ideen zu entwickeln und die Umsetzung zu begleiten. Das geht nur gemeinsam. Deshalb liebe ich es auch, mit den beiden Hunden in meinem Stadtteil in Heeren-Werve unterwegs zu sein, Menschen zu treffen und ins Gespräch zu kommen. Oder ich bin mit der Kamera unterwegs und nehme einen anderen Blickwinkel durch das Objektiv ein. Kreativ sein will ich auch dann, wenn es nicht um berufliche oder politische Lösungen geht. Beim Nähen, Stricken und Häkeln kann ich den Ideen freien Lauf lassen. Und beim Lesen kommt die Inspiration aus den Seiten und Worten.

Es gibt noch viele neue Ideen, die es politisch für unseren Stadtteil und für unsere Stadt zu entwickeln und umzusetzen gilt. Damit das gelingt, möchte ich als Ansprechpartnerin dafür sorgen, dass wir alle weiter rege im Gespräch miteinander bleiben – und gemeinsam an einem Strang ziehen.

Das ist gut für Kamen

Zusammenhalt
Verantwortungsbewusstsein und der respektvolle Umgang miteinander sind gerade jetzt, in der Corona-Krise, in unserem gesellschaftlichen Miteinander umso wichtiger. Wir müssen auch an die Menschen denken, die weniger gute Chancen haben, wie etwa Menschen mit Behinderung.
Wir brauchen Menschen, die sich für andere einsetzen, neue Wege gehen und die eingefahrenen Strukturen aufweichen.

Vereinbarkeit von Familie und Beruf
Hier ist generell in unserem Land noch viel zu tun, gerade auch mit Blick auf die Gleichberechtigung.

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