Kandidaten



Klaus Kasperidus57 Jahre, verheiratet, 4 Kinder
Diplom-Mathematiker

Ebertallee 7
59174 Kamen

SPD-Mitglied seit 1997

Politische Ämter:
stellv. Vorsitzender OV Heeren-Werve, stellv. Fraktionsvorsitzender

Ehrenamt/Vereine:
AWO, Bürger für Bürger, Männerdienst, Naturfreunde, Schutzgemeinschaft Fluglärm, CVJM Heeren-Werve

Hobbies:
Handwerken, Sport und Fußball (BVB), Lesen, Radfahren

Zu meiner Person:

Der Sport hat mich nach Kamen und hier insbesondere nach Heeren-Werve geholt. Lange bevor ich von Königsborn hierhergezogen bin, habe ich mit der Volleyball-Mannschaft des CVJM im Stadtteil neben sportlichen Erfolgen vor allem Freundschaften gefunden. Die Politik vor Ort kam später dazu.

Das politische Interesse war aber schon viel früher da. Am Gymnasium in Unna war ich in der Schülervertretung und Jahrgangsstufensprecher und setzte mich hier schon für die Interessen meiner Mitschüler ein. Ich hatte zum Glück einen guten Mathelehrer, der meine Neugier auf Logik und Zahlen weckte. Daraus entstand ein Mathematikstudium an der Uni Dortmund mit Informatik im Nebenfach. Aber das Interesse sich politisch einzubringen blieb und nach Beendigung der aktiven Sportlerlaufbahn war auch wieder etwas Zeit. 1997 war ich einfach der endlosen Kohl-Regierung überdrüssig, wollte damals Gerhard Schröder und die neue Dynamik der SPD unterstützen.

Die Motivation übertrug sich dann auch auf die Politik vor Ort. Hier bin ich spontan an einem SPD-Stand in ein angeregtes Gespräch über die Verkehrssituation im Stadtteil geraten. Im gleichen Moment gab es direkt neben uns auf der Straße eine Vollbremsung und ein Kind wäre fast überfahren worden. Ich hatte das Gefühl, dass ich mir hier einbringen muss – und dass mein Anliegen auf Gehör stieß. Das spornte an. Seitdem habe ich im Ortsverein einige Ämter übernommen, damit auch viel Verantwortung. Nur meckern nützt ja nichts, man muss sich engagieren, um etwas zu ändern. Im Gegenzug konnte ich miterleben, wie wichtige Themen umgesetzt wurden und Engagement etwas bewegt. Heute haben wir Tempo 30 im ganzen Stadtteil. Das war ein erstes Projekt, das ich mit anstoßen konnte. Seseke und Mühlbach sind ein wunderschönes grünes Band und ein Naherholungsgebiet geworden mit neuen Radwegen: Auch dafür habe ich Begehungen und Veranstaltungen organisiert, um das Verständnis für das Großprojekt zu wecken, zu sensibilisieren und allen Bewohnern die Möglichkeit zu geben, ihre Sorgen und Befürchtungen zu äußern.

Was mir politisch wichtig ist, versuche ich auch privat umzusetzen. Bei jedem Wetter fahre ich mit dem Rad zum Bahnhof und von dort zur Arbeit. Durchhaltevermögen ist nicht nur in der Politik gefragt, sondern auch beim Handwerken – auch das liebe ich. Sport und Fußball kommen gleich danach. Gern greife ich auch zum Buch, um mich zu entspannen.

Ich will weiter mit eigenen Augen als Ergebnis sehen können, wofür wir politisch kämpfen. Dafür braucht es Menschen, die vor Ort im Gespräch mit den Menschen bleiben, zuhören, Themen aufgreifen und umsetzen.

Das ist gut für Kamen

Lebensqualität
Wir haben als SPD hier viele Dinge in Heeren-Werve angestoßen und weiterentwickelt: Die Umgestaltung von Seseke und Mühlbach, die Umgestaltung des Ortskerns. Wir haben eine gute Infrastruktur und sind schnell im Grünen. Das gilt es zu erhalten und den Menschen Vertrauen zu schenken, die sich hier seit vielen Jahren engagieren.

Verkehr
Die Verkehrsberuhigung mit Tempo 30 war ein wichtiger Schritt, den wir im Stadtteil erreicht haben. Es bleibt aber noch einiges zu tun. Etwa eine Temporeduzierung zwischen den beiden Kreiseln auf der Heerener Straße. Generell muss die steigende Verkehrsbelastung reduziert werden und die Fuß- und Fahrradmobilität attraktiver gestaltet werden.

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