Kandidaten



Christiane Klanke39 Jahre, verheiratet
Beamtin im Jobcenter Kreis Unna

Unnaer Straße 49a
59174 Kamen

SPD-Mitglied seit 2009

Politische Ämter:
Beisitzerin OV Kamen-Mitte

Ehrenamt/Vereine:
Pro Mensch Kamen e. V., Monopol 2000 e. V., Laut & Lästig e. V., Förderverein Diesterwegschule, Förderverein Stadtbibliothek, Förderverein Friedrich-Ebert-Schule, ver.di, AWO

Hobbies:
Freunde, Garten, Hund

Zu meiner Person:

Als Tochter eines Bergmanns war ich bei den Demonstrationen der Bergleute im Existenzkampf um die Steinkohle dabei. Das hat nachhaltigen Eindruck bei mir hinterlassen. Da wächst man mit der SPD und Gewerkschaftskultur auf. Auch deshalb bin ich Gewerkschaftsmitglied (ver.di), obwohl ich Beamtin bin. Ich bin eben überzeugt vom Grundwert der sozialen Gerechtigkeit.

Bei meiner Arbeit im Jobcenter habe ich täglich genau damit zu tun: Hartz IV und die Folgen langer Arbeitslosigkeit. Da sind oft Dinge dabei, die hart sind. Wenn ich hier helfen kann, auch über Hilfe zur Selbsthilfe, dann bekomme ich auch viel zurück. In meinem Beruf bin ich daher „Überzeugungstäterin“ durch und durch.

Diese Überzeugung prägt mich auf allen Gebieten. Die erste von mehreren Ferienfreizeiten mit der Arbeiterwohlfahrt habe ich mit zwölf Jahren mitgemacht. Hier habe ich schon früh mitbekommen, wie wichtig Unterstützung für Menschen ist, die nicht alle Möglichkeiten haben. Heute unterstütze ich diese wichtige Arbeit als Beisitzerin im AWO-Unterbezirk. Schon bei den Jusos habe ich mich für die Grundwerte der SPD begeistert. Freiheit, Gerechtigkeit und Solidarität stehen für mich über allem. Familien, Kinder und Jugendliche brauchen das bestmögliche Umfeld und alle Möglichkeiten. Als Vorsitzende des Jugendhilfeausschusses durfte ich hier in den letzten Jahren viele gute Dinge mit auf den Weg bringen oder verstetigen: eine Verbesserung der KiTA-Struktur durch Neubauten dort, wo die Infrastruktur in die Jahre gekommen war. Hier in Kamen bekommen übrigens alle Eltern, die es wünschen, einen Betreuungsplatz für ihr Kind. Die Villa FIB am Rathaus steht als neutrale Anlaufstelle für Fragen und Informationen rund um das Thema „Familie“ zur Verfügung.

Die Chancen in unserer Gesellschaft sollten für alle zugänglich sein. Deshalb unterstütze ich auch den Verein ProMensch in seiner Arbeit für Geflüchtete, weil mich überzeugt, was hier Großartiges geleistet wird. Als Kind haben mich meine Eltern nur schwer wieder aus der Stadtbibliothek herausbekommen, immer mit zwei randvollen Tragetaschen. Bildung ist wichtig und der Schlüssel für Weiterentwicklung. Selbstverständlich bin ich daher Mitglied im Förderverein der Stadtbibliothek. Bei Laut & Lästig bin ich Mitglied, weil ich die Musik liebe – und mich hier das ehrenamtliche Engagement ebenfalls beeindruckt. Daneben bin ich begeistert mit dem Fahrrad und mit dem Hund unterwegs, nutze gerne das gute Kursangebot der VHS und genieße den eigenen Garten. Auch hier geht es nicht ohne gesellige Runde und den Austausch.

Daran möchte ich als Sozialpolitikerin weiterarbeiten. Im Gespräch zu bleiben und insbesondere denen eine laute Stimme geben, die oft keine Chance haben, gehört zu werden.

Das ist gut für Kamen

Zusammenhalt
Kamen ist stark mit einer außerordentlich großen Zahl von ehrenamtlich Engagierten, die unglaublich viel auf die Beine gestellt haben und sich gegenseitig unterstützen. Das zeigt, dass für die Kamener Solidarität wichtig ist im Miteinander. Wir halten zusammen, auch wenn es schwierig wird. Wir entwickeln neue Ideen, um die Stadt lebendig, vielseitig und interessant zu gestalten. Nur so bleiben wir zukunftsfähig. Wir arbeiten gemeinsam an unserer Stadt, unserem Umfeld. Wir entwickeln und gestalten unser Miteinander selbst, entwerfen unser Bild von einem Zusammenleben in Kamen.
So halten wir unsere Möglichkeiten weiter selbst in der Hand.

Toleranz
Unsere Stadt ist offen für andere, offen für Buntes und Neues. Buntes und Neues ergänzt Bewährtes und macht Bewährtes zukunftstauglich. Toleranz und Vielfalt sind hier keine leeren Worthülsen. Das haben wir in der Vergangenheit bewiesen und nehmen diese Eigenschaften als Basis mit in die Zukunft.

Fürsorge
Wir helfen in Kamen einander – mit vielen Einrichtungen und Institutionen, vor allem aber mit Ehrenamt und Vereinen. Wir müssen dafür sorgen, dass das auch so bleibt.

Chancengleichheit
Jeder Mensch hat es verdient, bestmögliche Förderung zu erhalten um das zu erreichen, was das eigene Ziel im Leben ist. Unabhängig von Herkunft, Geschlecht, oder anderen Attributen, die nicht selbst gewählt sind. Natürlich sind dem auch Grenzen gesetzt. Diese Grenze darf aber weder der eigene Geldbeutel, noch die eigene Herkunft sein. Diese Grenze kann nur dort sein, wo andere Menschen gestört oder eingeschränkt werden. Wo die eigene Leistungsfähigkeit an ihre Grenze kommt ist Gesellschaft da, um zu unterstützen. Hierfür mache ich mich weiterhin stark, dass alle Menschen die gleichen Chancen erhalten, sich zu verwirklichen und ihr Leben zu gestalten.

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