Kandidaten



Jutta Maeder70 Jahre, verheiratet, 3 Kinder, 4 Enkel
Verwaltungsangestellte im Ruhestand

59174 Kamen

SPD-Mitglied seit 2010

Politische Ämter:
Kassiererin OV Heeren-Werve

Ehrenamt/Vereine:
Förderverein der VHS, Frauenhilfe

Hobbies:
Kultur, Garten, Leichtathletik, Fotografieren, Stricken

Zu meiner Person:

Als ich vor zehn Jahren in die SPD eintrat, schloss sich für mich ein Kreis. Ein politischer und ein emotionaler. Obwohl unsere gesamte Familie schon immer sozialdemokratisch war, hatte mein Vater mir von einer Parteimitgliedschaft abgeraten. Er hatte selbst erlebt, dass politische Überzeugungen lebensgefährlich werden können. Sein eigener Vater war Steiger im Bergbau und natürlich Sozialdemokrat. Unter der NS-Diktatur verlor er deshalb seinen Beruf – und mein Vater durfte keine weiterführende Schule besuchen. Er erlernte den Beruf des Sattlers, musste dann mit 18 Jahren in den Krieg ziehen. Nach der Heirat, wenige Tage vor Kriegsende, ging er nicht zurück nach Russland. Weil der wusste: der Krieg war verloren. Er geriet in Kriegsgefangenschaft. Mein Vater wollte um jeden Preis verhindern, dass mir durch eine politische Einstellung ähnliches passiert.

Er verhinderte aber nicht, dass Politik für mich immer wichtig war. Am Mittagstisch gehörten politische Debatten bei uns ganz selbstverständlich dazu. Willy Brandt, Helmut Schmidt: Hier gingen wir alle auf die Straße für Frieden und Demokratie. Wir haben erlebt, dass es beides nicht zum Nulltarif gibt. Mit den eigenen Kindern marschierten wir auf Demonstrationen gegen den Golf-Krieg , Irak-Krieg und gegen den Ausbau des Dortmunder Flughafens. Mir ist es wichtig, die Stimme zu erheben, wenn sie gehört werden muss.

Erst nach dem Tod meines Vaters trat ich in die SPD ein. Die Kommunalpolitik ist die Basis, die Keimzelle für alles, hier beginnt für mich die Demokratie – und ich möchte aktiv mitwirken. Auf ein buntes, reiches und interessantes Leben blicke ich zurück. Davon möchte ich etwas weitergeben. Als Bindeglied zwischen dem Stadtteil, der Verwaltung und der Politik kann ich als Ratsmitglied genau das umsetzen.

Auch in den Bereichen, die mir selbst besonders wichtig sind. Dazu gehört vor allem die Kultur. Jede freie Minute verbringe ich mit Freunden in Konzerten und Ausstellungen. Im Garten habe ich mir ein kleines Paradies geschaffen, in dem ich Kraft tanken kann – und beim Stricken entspanne ich. Über viele Jahre Engagement in der Kirchengemeinde sind enge Freundschaften entstanden. Und manchmal geht es noch auf den Sportplatz. Über die Leichtathletik habe ich auch meinen Mann kennengelernt. Auf unsere späten Meisterschaftserfolge bin ich richtig stolz.

In meinem Stadtteil Heeren-Werve kenne ich viele Mitbürger/innen. Dazu trägt sicherlich mein ehemaliger Beruf in der Rentenversicherungsstelle bei. Auch dort ging es vor allem darum, Lösungen für oft prekäre Situationen zu finden – wie auch hier vor Ort in der Politik.

Das ist gut für Kamen

Soziales Miteinander
Die SPD hat in Kamen viel bewirkt – das gilt es zu bewahren. Vor allem aber müssen unsere Werte geschützt werden und unser Miteinander muss sozial bleiben, wie es für Kamen so besonders ist.

Geschäftswelt
Die lokalen kleinen Geschäfte vor Ort sind mir besonders wichtig. Die gilt es zu schützen. Deshalb kämpfe ich unermüdlich dafür, im eigenen Stadtteil einzukaufen und damit die Händler zu unterstützen.

Kultur
Kultur ist für mich lebensnotwendig – für jeden von uns.

Familien und Kinder
Die Familien brauchen unseren Schutz. Besonders wichtig sind mir die jungen Familien mit Kindern. Sie leisten in dieser Corona-Zeit Großes: Homeoffice, Kinderbetreuung, Schule und Kita unter einen Hut zu bekommen, das ist eine Herausforderung.
Ebenso Lehrer, Erzieher, das ganze Gesundheitswesen die Mitarbeiter der Supermärkte, der Handel: Da sage ich einfach: Danke!

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