Kandidaten



Lucas Sklorz24 Jahre, ledig
Student

Am langen Kamp 13
59174 Kamen

SPD-Mitglied seit 2010

Politische Ämter:
Vorsitzender der Jusos, Pressereferent im OV Methler, stv. OV-Vorsitzender

Ehrenamt/Vereine:
Mitglied im SuS Kaiserau & TVG Kaiserau

Hobbies:
Para-Eishockey, BVB

Zu meiner Person:

Methler und sein besonderer Zusammenhalt lassen einen nicht los. Schon gar nicht, wenn man unter der Woche im Bürgerhaus aufgewachsen ist – und das Wochenende auf den Plätzen des SuS Kaiserau verbracht hat. Ich bin hier verwurzelt. Deshalb fahre ich auch jeden Tag für mein VWL-Studium mit den Nebenfächern Politik und Jura aus Münster zurück nach Methler. Deshalb kann mich auch mein Sportverein und der Einsatz für die Nationalmannschaft im Para-Eishockey – Fußballspielen ist aufgrund der Folgen eines angeborenen Gehfehlers leider nicht mehr möglich - nur zeitweilig über die heimatlichen Grenzen hinaus in manchmal weit entfernte Länder locken. Das ist spannend, aber noch mehr packt es mich, in meinem Stadtteil etwas mitbewegen zu können.

Schon als Kind hatte ich haufenweise Fragen zu allen Dingen, die mich beschäftigten. Nicht nur Fußball: Alles, was mit Landkarten oder Geschichte zu tun hat, faszinierte mich schon damals. Als die Finanzkrise in Amerika ausbrach und sich als Eurokrise auch hier bemerkbar machte, kam ich dann das erste Mal so richtig mit Politik und Wirtschaft in Berührung. Doch irgendwann hatte auch meine Familie keine Antworten mehr. „Geh doch einfach zu den Jusos , dort bekommst du deine Antworten“, empfahl mir meine Mutter. Ein guter Ratschlag. So begann meine Zeit in der SPD mit vielen spannenden Diskussionen über Staatsschulden oder Asylpolitik bei den Jusos bis hin zur Bäderfrage oder Sanierung der Germaniastraße im Ortsverein Methler. Diese Zeit hat mich schon jetzt geprägt. Einerseits habe ich viel mitnehmen können für mein Engagement in der Schülervertretung des Gymnasiums und als stellvertretender Schülersprecher. Andererseits hat mich mein Interesse an gesellschaftlichen und vor allem wirtschaftlichen Fragen dann noch dazu gebracht, Volkswirtschaft zu studieren.

Spannend ist es geblieben. Gerade in der aktuellen Corona-Krise sind die Wirtschafts- und Finanzthemen von einer neuen Dynamik geprägt. Hier wird vieles auf nationaler und internationaler Ebene mit interessanten Debatten und unkonventionellen Maßnahmen in Bewegung gesetzt. Vieles Althergebrachtes wird überdacht. Alte Muster weichen auf. Neues entsteht. Es wird Geld in die Hand genommen, um Impulse zu setzen, Unterstützung zu geben und kommende Herausforderungen anzupacken. Genau das muss Politik leisten – auch vor Ort in Kamen. Wenn ich hier meine Kenntnisse aus dem Studium mit dem Schwerpunkt öffentliche Finanzen einbringen kann, schließt sich für mich ganz persönlich ein Kreis.

Hoffentlich kommt dann auch bald meine Dauerkarte beim BVB wieder zum Einsatz. Und auch das Hockeyspiel auf der Eisfläche findet dann wieder zur Normalität zurück. Denn gerade das Vereinsleben und der Sport bedeuten für mich Zusammenhalt, Miteinander und gemeinsames Engagement – und vor allem emotionale Verbundenheit.

Das ist gut für Kamen

Infrastruktur
Schulen, Jugendzentren, Sportstätten: Kamen ist gut aufgestellt. Diese öffentliche Infrastruktur unterstützt das Ehrenamt und trägt maßgeblich dazu bei, dass Kamen für Familien lebenswert ist. Die wirtschaftlichen Folgen der Corona-Pandemie dürfen nicht dazu führen, dass diese öffentliche Infrastruktur infrage gestellt wird. Ganz im Gegenteil: Wir müssen nachlegen, um den digitalen Wandel und die Herausforderungen der klimatischen Veränderungen ganz konkret in dem Rahmen, den wir in Kamen haben, mitzugestalten.

Arbeitsplätze
Die globalen Entwicklungen wirken sich auch lokal aus. Auch hier braucht es eine gute und ausgebaute öffentliche Infrastruktur. Es gilt Rahmenbedingungen zu schaffen, die Unternehmen anlocken und den ansässigen Unternehmen für die Zeit nach Corona Rückenwind geben. Zukunftsfähige Arbeitsplätze zu schaffen bleibt eine Hauptaufgabe, auch für die weiterhin gute Entwicklung der Jugendarbeitslosigkeit im Kreis. Gleichzeitig müssen wir mit unseren Möglichkeiten vor Ort dafür sorgen, dass Wirtschaft und Umwelt nicht als Gegensätze wahrgenommen, sondern zusammengedacht werden.

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