Kandidaten



Oliver Syperek48 Jahre, verheiratet
Berufssoldat

Wasserstraße 29
59174 Kamen

SPD-Mitglied seit 2018

Politische Ämter:
Beisitzer OV Heeren-Werve

Ehrenamt/Vereine:
Schöffe Landgericht Dortmund, Fördermitglied NaBu

Hobbies:
Heimwerken an Haus und Garten, Motorradfahren

Zu meiner Person:

Ich bin „Überzeugungstäter“ – nicht nur in der Politik, sondern in allem was ich tue. Vor allem bin ich aber überzeugter Heeren-Werver, auch wenn ich ursprünglich aus Fröndenberg stamme. Die Liebe hat mich in den Stadtteil gebracht und in ein wunderschönes Haus, das ich von Grund auf saniert habe. Das Haus, Garten und Familie: Das sind meine Anker und mein Ausgleich. Anpacken und etwas schaffen: Das ist etwas, das ganz ähnlich wie die politische Überzeugung in der Familie steckt. Der Vater als „Malocher“ mit sozialdemokratischer Grundüberzeugung hat die Basis bei mir gelegt. Die Debatten um die große Koalition haben mich vor zwei Jahren motiviert, aktiv zu werden. Schließlich kann man seine eigene Zukunft nur mit gestalten, wenn man sich auch dafür engagiert. Und vor Ort hat man die Chance, sich direkt aktiv einbringen zu können.

Beruflich setze ich mich schon mein Leben lang für unser aller Zukunft ein. Nach einer Ausbildung als KFZ-Mechaniker führte mich die Wehrpflicht zur Bundeswehr. Dort arbeite ich heute als Personalfeldwebel an der Schnittstelle zwischen den Truppenteilen vor Ort und den weiter entfernten personalbearbeitenden Stellen. Auch hier bin ich mit der Umsetzung der Maßnahmen zur Verbesserung der Vereinbarkeit von Familie und Beruf betraut. Unna, Münster, Köln, Delmenhorst: Der Beruf führte mich durch ganz NRW und darüber hinaus. Mehrfach war ich in Mazedonien und im Kosovo in Krisengebieten und habe auch andere, existenzielle und bedrohliche Facetten der Zukunft gesehen.

Deshalb ist es mir auch privat wichtig, aktiv mitzuwirken in unserer Gesellschaft. Der Zufall führte mich über eine Anzeige zum ehrenamtlichen Einsatz als Schöffe am Landgericht in Dortmund. Als ehrenamtlicher Richter habe ich inzwischen einige Verfahren miterlebt. Die Verantwortung hier ist groß, denn als Schöffe kann man das Urteil entscheidend beeinflussen. Ein Amt, das zusätzlich interessante Einblicke in unsere Gesellschaft ermöglicht.

Da bleibt nicht mehr viel Zeit für anderes. So oft es geht sitze ich auf dem Motorrad und genieße die Natur. Seit vielen Jahren organisiert die Militärseelsorge der Bundeswehr regelmäßige Touren. Das sind feste Termine in meinem Kalender, denn wir sind inzwischen zu einer engen Gemeinschaft zusammengewachsen. Die Fahrten durch die Natur, die Arbeit im eigenen Garten, der Beruf: Die Freude an der Natur hat mich auch spontan in ein Fördermitglied des Naturschutzbundes gemacht. Denn auch hier muss etwas getan werden, um die Zukunft mitzugestalten.

Mit gestalten möchte ich auch in meinem Stadtteil. Hier gibt es viele Themen, die uns alle angehen.

Das ist gut für Kamen

Digitalisierung
Nicht zuletzt durch die Corona-Krise ist deutlich geworden, wie wichtig ein zukunftssicheres Breitbandnetz nicht nur für Schulen und Gewerbegebiete ist.

Vereinbarkeit von Familie und Beruf
Andere Länder sind uns hier voraus – auch hier hat die aktuelle Pandemie gezeigt, dass man Möglichkeiten finden kann. Die Schaffung und stetige Weiterentwicklung der benötigten Rahmenbedingungen ist eine Daueraufgabe. Eltern sind auch Fachkräfte und die sind gefragt.

Infrastruktur Unsere Straßen müssen in Schuss gehalten werden, ohne die Bürger zusätzlich zu belasten. Die Entwicklung des Kreis Unna zum bedeutenden Logistikstandort ist gut, denn es schafft wohnortnahe Arbeitsplätze. Jedoch bedarf es Maßnahmen, um den LKW-Verkehr auf der Autobahn zu halten und die Abkürzung durch die Wohngebiete, besonders in den Nachtstunden, zu unterbinden.

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