Kandidaten



Theo Wältermann69 Jahre, verheiratet, 4 Kinder, 1 Enkel
Rentner

Grillostraße 101b
59174 Kamen

SPD-Mitglied seit 2004

Politische Ämter:
Mitgliederbeauftragter OV Kamen-Mitte

Ehrenamt/Vereine:
Monopol 2000 e. V., IG BCE

Hobbies:
Wochenenddomizil, BVB, Radfahren und Begegnungen in Deutschland und Europa

Zu meiner Person:

Ich habe einen Beruf gehabt, den es nicht mehr gibt. Denn der Bergbau ist verschwunden, nicht nur aus Kamen. Dennoch prägt mich das bis heute – politisch, mit meinen Ehrenämtern und privat. Vor allem in meinen Grundüberzeugungen.

Dabei hat mich der Zufall zum Bergbau gebracht. Geplant war es nicht – und auch nicht familiär geprägt. Nach meiner Ausbildung bei der Stromag AG ging es zunächst zur Bundeswehr für mich. Schließlich arbeitete ich lange als Bergvermessungsingenieur unter Tage, bis zum Vorruhestand. Hier hat sich verstärkt, was für mich ohnehin schon immer wichtig war: Ich habe mich immer schon im Sozialen engagiert. Der Zusammenhalt im Bergbau, das bedingungslose Vertrauen in seine Kollegen, die Tatsache, dass mehrere hundert Meter unter der Erde jeder gleich ist: Das sind Erfahrungen, die in Fleisch und Blut übergehen.

Diese Grundprinzipien waren für alle in der gesamten Republik unübersehbar, als wir alle gemeinsam für den Erhalt der Steinkohle kämpften. Die großen Demonstrationen und die Mahnwachen: Wir haben alles gegeben. Verabschieden mussten wir uns trotzdem vom Bergbau, von vielen Arbeitsplätzen und einer wirtschaftlichen Ära. Ich war als Ratsvertreter dabei, als es um die Neugestaltung der Zukunft für Kamen ging, mit Strukturwandel und allem, was an gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Folgen dazu gehört. Eine große Aufgabe, die wir gut bewältigt haben. Eine Aufgabe, die auch spannend war. Eine Aufgabe, bei der ich viele Erfahrungen sammeln konnte. Eine Aufgabe, die noch lange nicht beendet ist.

Auch über den Bergbau und den Beruf hinaus bin ich der IG BCE verbunden geblieben – auch im Vorstand. Das Engagement für den Erhalt der Bergbau- und Industriekultur versteht sich für mich dabei von selbst: Ich bin nicht nur Mitglied im Förderverein Monopol 2000, sondern kann auch hier Vorstandsarbeit aufbieten. In der SPD habe ich eine Vielzahl von Ämtern im Laufe von fast 20 Jahren übernommen und kenne die meisten Ausschüsse des Stadtrates durch eigenes Mitwirken.

Da bleibt nicht mehr viel Zeit für Hobbies. Mein Hobby ist tatsächlich die Partei. Daneben geht es in jeder freien Minute ins Wochenenddomizil bei Gütersloh. Und Fußball spielt mit dem BVB selbstverständlich auch noch eine gewichtige Rolle.

Für mich kam es nie in Frage, die Hände in den Schoß zu legen – auch nicht mit dem Ruhestand. Ich will und werde mich weiterhin aktiv einbringen. Denn das Soziale muss in unserer Gesellschaft weiter gestärkt werden – für Groß und Klein, für Arm oder Reich. Dafür kann ich viele Erfahrungen einbringen. Gerade jetzt in einer Zeit, die wieder neue Herausforderungen an uns stellt.

Das ist gut für Kamen

Zusammenhalt
Wir haben ein starkes Vereinsleben und Ehrenamt in Kamen, das macht vieles möglich. Vor allem aber sorgen wir dafür, dass Kamen bunt bleibt und Rassismus keine Chance hat.

Infrastruktur
Die Verkehrsanbindung in Kamen ist gut. Es bleibt aber viel zu tun: Der Nordring, die Hochstraße, das sind Aufgaben, die wir bewältigen müssen.

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