SPD-Fraktionsvorsitzende im Ruhrgebiet wollen attraktiven Nahverkehr

Die SPD-Fraktionsvorsitzenden des Ruhrgebiets zeigten sich bei einem Treffen in Dortmund einig, dass die Zukunft des öffentlichen Personennahverkehrs eines der wesentlichen Themen für die nächsten Jahre in der gesamten Region „Ruhr“ sein muss.

„Die Verkehrswende gelingt nur, wenn Bus und Zug eine gute Taktung haben und das Tarifsystem verständlich für alle ist. Da waren wir uns einig“ , berichtet der Kamener SPD-Fraktionsvorsitzende Daniel Heidler von dem Treffen in der Dortmunder Westfalenhalle. Dazu passt eine Initiative der Ruhrgebiets-SPD im Ruhrparlament, das übrigens am 13. September erstmals von den Bürgerinnen und Bürgern direkt gewählt wird.

Norbert Schilff, Fraktionsvorsitzender der SPD in Dortmund und SPD-Vertreter im Ruhrparlament, berichtete von einer Initiative der Fraktion: Um in den Ferien den Zugverkehr zusätzlich zu attraktivieren, sollte die Möglichkeit geschaffen werden, mit Abo-Tickets des VRR die ganze Woche über weitere Personen auf dem Ticket mitnehmen zu können: „Dieses sollte es insbesondere Familien erleichtern,  Ferienaktivitäten im VRR-Gebiet mit dem ÖPNV zu gestalten“, erklärte Norbert Schilff. Dieser Vorstoß wurde im Ruhrparlament allerdings und auch überraschend von einer Schwarz-Grünen Mehrheit abgelehnt.

„Das ist frustrierend. Wir müssen jede Gelegenheit nutzen, um den ÖPNV als sinnvolle Alternative zum Auto zu bewerben. Da ist eine solche Entscheidung, insbesondere der Grünen im Ruhrparlament, überhaupt nicht nachzuvollziehen“, sagte Daniel Heidler abschließend.

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